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	<lastBuildDate>Mon,  4 Dec 2006 18:25:28 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Linuxartikel - Linuxnews - Linuxsoftware</title>
		<description><![CDATA[1983 gr&uuml;ndete Richard Stallman das GNU-Projekt mit dem Ziel, ein UNIX-&auml;hnliches, POSIX-kompatibles <a href="http://www.linux-abos.de/news/2006/06/21/ibm-eroffnet-erstes-entwicklungslabor-in-russland/">Betriebssystem</a> zu schaffen. Zwei Jahre sp&auml;ter gr&uuml;ndete er die Free Software Foundation (FSF) und entwickelte die GNU General Public License (GPL), um Software frei zu verbreiten.  Auf diesem Wege verbreitete sich die <a href="http://www.linux-abos.de/news/2006/06/21/stratus-unterstutzt-red-hat-auf-64-bit-systemen/">GNU-Software</a> sehr schnell und wurde von vielen Leuten weiterentwickelt. Es entstanden in kurzer Zeit eine Vielzahl von Programmen, so dass bereits Anfang 1990 genug GNU-Software bereit stand, um ein eigenes <a href="http://www.linux-abos.de/news/2006/06/21/inoffizieller-evolution-installer-fur-windows/">Betriebssystem</a> daraus zu erstellen. Allerdings fehlte noch immer ein <a href="http://www.linux-abos.de/news/2006/06/20/linux-system-t2-fur-sparc64/">Kernel</a>. Dieser sollte eigentlich im Projekt GNU Hurd entwickelt werden. Doch der als Mikrokernel ausgelegte Kern entwickelte sich nur sehr schleppend, weil das Finden und Beheben von Fehlern (<a href="http://www.linux-abos.de/news/2006/06/20/behorden-schatzen-open-source-fuhlen-sich-aber-auch-uberfordert/">Debuggen</a>) aufgrund technischer Besonderheiten sehr schwierig und aufw&auml;ndig war.  Ein anderes Projekt rund um ein Betriebssystem aus <a href="http://www.linux-abos.de/news/2006/06/20/behorden-schatzen-open-source-fuhlen-sich-aber-auch-uberfordert/">freier Software</a> war in den 80er Jahren auch die Berkeley Software Distribution, kurz BSD. Diese hatte sich aus Eigenentwicklungen der Universit&auml;t Berkeley aus den Unix-Versionen der 4er Edition und folgender von AT&amp;T entwickelt. Da aber in den BSD-Versionen noch immer Code von AT&amp;Ts Unix enthalten war, kam es Anfang der 90er Jahre zu einem Rechtsstreit zwischen AT&amp;T und der Universit&auml;t Berkeley, der die Entwicklung von BSD stark einschr&auml;nkte und einige Jahre stark verlangsamte.  Anfang der Neunziger gab es also kein vollst&auml;ndiges, <a href="http://www.linux-abos.de/news/2006/06/20/opera-9-in-vollversion-erschienen/">freies System</a>. Die Zukunft von BSD war wegen des Rechtsstreits ungewiss, die Weiterentwicklung gel&auml;hmt, das GNU-Projekt wurde zwar konstant weiterentwickelt und ausgebaut, verf&uuml;gte aber &uuml;ber keinen UNIX-artigen Kernel.  Entstehung von <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a>   Linus Torvalds 20041991 begann Linus Torvalds in Helsinki/Finnland mit der Entwicklung von <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a>. Anf&auml;nglich war es eine Terminal-Emulation, die Torvalds zum Zugriff auf die gro&szlig;en UNIX-Server der Universit&auml;t benutzte. Er schrieb das Programm hardwarenah und unabh&auml;ngig von einem Betriebssystem, weil er die Funktionen seines neuen PCs mit einem Prozessor des Typs 80386, dessen Nachfolger-Serie x86 auch heute noch zum Standard z&auml;hlen, optimal nutzen wollte. Als Grundlage dienten dabei das Minix-System und der GNU-C Compiler.  Irgendwann, so Torvalds in seinem Buch Just for Fun (zusammen mit David Diamond, 2001), merkte er, dass es eigentlich ein Betriebssystem geworden war, was er geschrieben hatte. Am 25. August 1991 k&uuml;ndigte er in einem Usenet-Posting an die Gruppe comp.os.minix dieses System an. Dieses Usenet-Posting wird an vielen Stellen immer wieder zitiert und d&uuml;rfte zu den bekanntesten Postings im Usenet z&auml;hlen:  &ldquo;Hello everybody out there using minix -  I'm doing a (free) operating system (just a hobby, won't be big and professional like gnu) for 386(486) AT clones. This has been brewing since april, and is starting to get ready. I'd like any feedback on things people like/dislike in minix, as my OS resembles it somewhat (same physical layout of the file-system (due to practical reasons) among other things).  I've currently ported bash(1.08) and gcc(1.40), and things seem to work. This implies that I'll get something practical within a few months, and I'd like to know what features most people would want. Any suggestions are welcome, but I won't promise I'll implement them :-)  Linus (torvalds@kruuna.helsinki.fi)  PS. Yes &ndash; it's free of any minix code, and it has a multi-threaded fs. It is NOT protable (uses 386 task switching etc), and it probably never will support anything other than AT-harddisks, as that's all I have :-(.&quot;  &Uuml;bersetzung:  &bdquo;Hallo alle da drau&szlig;en, die minix einsetzen -  Ich arbeite an einem (freien) Betriebssystem (nur ein Hobby, wird nicht gro&szlig; und professionell sein wie gnu) f&uuml;r 386(486)AT-kompatible Rechner. Das Projekt entwickelt sich seit April und beginnt fertig zu werden. Ich h&auml;tte gern R&uuml;ckmeldungen &uuml;ber Eigenschaften, die die Leute an minix m&ouml;gen/nicht m&ouml;gen, da mein BS diesem in einigen Merkmalen &auml;hnelt (gleiches physikalisches Layout des Dateisystems (aus Praktikabilit&auml;tsgr&uuml;nden) und einige andere Dinge).  Ich habe im Moment bereits die bash(1.08) und gcc(1.40) &uuml;bertragen, und es scheint zu funktionieren. Das bedeutet, dass ich in einigen Monaten etwas haben werde, womit man arbeiten kann, und mich interessiert, welche Features die meisten Leute gerne sehen w&uuml;rden. Alle Vorschl&auml;ge sind willkommen, aber ich kann nicht versprechen, dass ich sie auch einbaue :-)  Linus (torvalds@kruuna.helsinki.fi)  PS. Ja, es enth&auml;lt keinerlei minix-Code und das Dateisystem ist multi-threaded. Es ist NICHT portierbar (es wird das spezielle taskswitching eines 386ers verwendet etc.) und wird vermutlich nie etwas anderes unterst&uuml;tzen als AT-Festplatten, ich besitze nur solche :-(&quot;  Am 17. September 1991 wurde <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a> in der Version 0.01 das erste Mal &ouml;ffentlich auf einem FTP-Server zur Verf&uuml;gung gestellt.  Der Name <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a> Eigentlich sollte <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a> nach dem Willen von Linus Torvalds Freax hei&szlig;en, eine Wortsch&ouml;pfung aus Freak (Verr&uuml;ckter, aber auch jemand, der sich f&uuml;r etwas begeistert), Free f&uuml;r Freie Software und dem oftmals &uuml;blichen x in Anspielung auf die &Auml;hnlichkeit zu Unix. Aus diesem Grund hatte Torvalds, am Anfang der Programmierung des Systems, etwa ein halbes Jahr lang die Dateien unter Freax abgelegt. Auch den Namen <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a> hatte sich Torvalds bereits &uuml;berlegt, er erschien ihm aber zu egoistisch. Um anderen Leuten die M&ouml;glichkeit zu geben, am System mitzuarbeiten oder Verbesserungsvorschl&auml;ge zu machen, sollten die Dateien im September 1991 auf dem FTP-Server (ftp.funet.fi) der Helsinki University of Technology (HUT) abgelegt werden. Der damalige Verantwortliche f&uuml;r den Server, Ari Lemmke (Mitarbeiter am HUT), war mit dem Namen Freax nicht einverstanden, er bevorzugte den Arbeitsnamen <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a>. Ohne mit Torvalds dar&uuml;ber zu diskutieren, nannte er den Bereich am Server einfach <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a>, was Torvalds schlie&szlig;lich akzeptierte, um gro&szlig;e Diskussionen zu vermeiden und auch, wie Torvalds zugibt, weil <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a> einfach der bessere Name war. Im Sourcecode der Version 0.01 von <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a> kam noch der Name Freax vor (&bdquo;Makefile for the FREAX-kernel&ldquo;), sp&auml;ter wurde nur noch der Name <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a> verwendet. So setzte sich der eigentlich gar nicht geplante Name <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a> weltweit durch.  GNU/<a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a> Der Begriff <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a> wurde von Torvalds anf&auml;nglich nur f&uuml;r den Kernel, den Betriebssystemkern des Systems, genutzt. Im Laufe der Zeit setzte sich der Name aber auch f&uuml;r die meisten <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a>-Distributionen durch, die neben dem <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a>-Kernel auch eine Menge anderer Programme enthalten. Viele dieser Programme stammen vom GNU-Projekt. Aus diesem Grund versucht die Free Software Foundation von Richard Stallman seit Jahren, f&uuml;r das Betriebssystem, das <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a> als Kernel beinhaltet, &bdquo;GNU/Linux&ldquo; als Namen durchzusetzen [3].  Es soll so darauf hingewiesen werden, dass das System nur durch die Anstrengungen des GNU-Projektes, ein vollst&auml;ndig freies Betriebssystem zu entwickeln, m&ouml;glich wurde, w&auml;hrend <a href="http://www.linux-abos.de/news/">Linux</a> eigentlich nur ein zwar unverzichtbarer, aber kleiner Bestandteil des Gesamtsystems ist. Da aber eine typische Linux-Distribution auch viele Programme enth&auml;lt, die nicht vom GNU-Projekt stammen, ist diese Meinung umstritten.  Der Streit um eine Kombination aus den Namen GNU und Linux begann schon recht fr&uuml;h. Im Juni 1994 wurde im GNU's Bulletin mit &bdquo;freier UNIX-Klon&ldquo; auf Linux verwiesen, in diesem Jahr &uuml;bernahm auch die Linux-Distribution Debian den Namen GNU/Linux f&uuml;r ihre Distribution. In der Januar-Ausgabe 1995 des GNU's Bulletin &auml;nderten sich die Verweise auf Linux zu GNU/Linux. Im Mai 1996 gab Richard Stallman den Editor Emacs 19.31 heraus, in dem der Systemtyp von Linux nach Lignux umbenannt wurde. Er meinte, es w&auml;re angemessen, die Begriffe Linux-based GNU system, GNU/Linux system oder Lignux zu benutzen, um auf die Kombination von Linux-Kernel und GNU-Software hinzuweisen. Er gab jedoch bald den Ausdruck Lignux auf und benutzte nur noch GNU/Linux.  Die anhaltenden Aufforderungen, das System GNU/Linux zu bezeichnen, stie&szlig;en auf unterschiedliche Reaktionen. Nur wenige Distributionen folgten dem Beispiel von Debian, von den gro&szlig;en kommerziellen Linux-Distributoren folgte keine. Von den Anwendern und Entwicklern der freien Software sowie der Open-Source-Bewegung folgten einige dem Anliegen, die meisten ignorierten es jedoch oder widersetzten sich ihm sogar unter Protest. Ein Grund f&uuml;r das Ausbleiben des Begriffs GNU/Linux ist sicherlich, dass Linux einfach ein deutlich einfacherer, griffigerer Begriff ist. Ein weiterer ist wohl, dass Linus Torvalds das kombinierte System seit der Ver&ouml;ffentlichung 1991 schon immer Linux genannt hatte. Stallman hingegen meldete seine Forderung nach Namens&auml;nderung erst an, nachdem das System bereits popul&auml;r geworden war. ]]></description>
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		<pubDate>Tue,  4 Jul 2006 10:26:34 +0000</pubDate>
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		<title>Linuxsystem - Linuxlive - Linuxsoftware</title>
		<description><![CDATA[<p><br />Linux Umsatztreiber bei Dell</p><p>Hardware-Hersteller Dell macht nach aktuellen Zahlen 25 Prozent seiner Ums&auml;tze im Unternehmensumfeld mit Linux. Jay Parker, Marketingleiter f&uuml;r Dell PowerEdge Server stellte diese Zahlen auf einer Konferenz am 6. Juni in Monte Carlo vor.<br />Mit der Dienstleistungssparte von Dell habe der Hersteller mittlerweile 500 Migrationen von Unix zu Linux abgeschlossen. Die Kunden migrieren von propriet&auml;ren Unix-Umgebungen von Anbietern wie Sun und IBM zur Linux-Alternative.<br />Bislang hatte Dell nur Red Hat Linux angeboten, aber nun soll auch Novells Suse Linux als Partnerunternehmen in das Vertriebsprogramm eingebunden werden. Derzeit laufen Tests und Zertifizierungen, aber auch Support und Dienstleistungsangebote f&uuml;r Hardware und Linux-Betriebssysteme sollen folgen. Aktuell sei Dell bereits in der Lage, 90 Prozent der Serviceanfragen f&uuml;r Red Hat Linux abzudecken, ohne Red Hat einschalten zu m&uuml;ssen.</p><p>&nbsp;</p><p>Berliner Senat sperrt sich gegen vollst&auml;ndige Linux-Migration</p><p>Die Berliner Senatsverwaltung hat sich gegen eine vollst&auml;ndige Migration der Beh&ouml;rdenrechner auf Linux ausgesprochen. Sie stellt sich damit gegen die Aufforderung des Berliner Abgeordnetenhauses, einen Zeitplan zur zweistufigen Umstellung der Server- und Arbeitsplatzcomputer auf Open-Source-Systeme vorzulegen. Die von dem Beschluss angemahnte Migration hin auf freie Software &ldquo;erscheint dem Senat als nicht marktkonforme, technologisch und insbesondere wirtschaftlich nicht vertretbare Ma&szlig;nahme&rdquo;, konstatiert der heise online vorliegende Bericht zur Position des Parlaments. In seinen Konsequenzen sei der Beschluss der Abgeordneten auch so &ldquo;nicht umsetzbar&rdquo;, hei&szlig;t es in dem vom Regierenden B&uuml;rgermeister Klaus Wowereit und Innensenator Ehrhart K&ouml;rting (beide SPD) unterzeichneten Papier. Die vollst&auml;ndige Umr&uuml;stung widerspreche den Zielen der Berliner IT-Strategie.<br />Vor einem Jahr hatte die Senatsverwaltung f&uuml;r Inneres eine Umstellung in der Hauptverwaltung von Microsoft-Software auf Open Source grunds&auml;tzlich f&uuml;r machbar erkl&auml;rt. Linux sei mit geringf&uuml;gig geringeren Betriebskosten als Windows zu betreiben, so die Aussage. Die Lauff&auml;higkeit und die Kosten f&uuml;r die Umstellung der Fachverfahren seien aber als &ldquo;kritischer Entscheidungsfaktor&rdquo; anzusehen. Insbesondere der Ansatz einer &ldquo;reinen Open-Source-Software-Landschaft&rdquo; bis zum Endger&auml;t erschien der Beh&ouml;rde zweifelhaft. Eine Entweder-oder-Diskussion hielt sie generell f&uuml;r nicht sachgerecht.<br />In dem neuen Bericht k&ouml;nnen die Abgeordneten nachlesen, dass die &ldquo;vollst&auml;ndige Umstellung&rdquo; der Server- und Arbeitsplatzsoftware auf Linux eine &ldquo;v&ouml;llige Abkehr&rdquo; vom Berliner &ldquo;Open-Systems-Konzept&rdquo; darstelle. Gem&auml;&szlig; dieser &ldquo;vom Senat verfolgten und dem Parlament bereits in diversen Berichten dargelegten Strategie&rdquo; sei die Hauptaufgabe die Einrichtung &ldquo;offener IT-Architekturen&rdquo;. Erreicht werden soll damit &ldquo;die f&uuml;r einen wirtschaftlichen IT-Einsatz erforderliche Herstellerunabh&auml;ngigkeit und Offenheit gegen&uuml;ber unterschiedlichen L&ouml;sungen&rdquo;. Insbesondere will der Senat die Koexistenz &ldquo;offener&rdquo; und &ldquo;herk&ouml;mmlicher&rdquo; beziehungsweise &ldquo;propriet&auml;rer&rdquo; Programme in Form einer &ldquo;Mischl&ouml;sung&rdquo; vorantreiben.<br />Das Nein zur kompletten Umr&uuml;stung versucht der Senat mit dem Verweis auf Probleme bei der Linux-Migration der Stadt M&uuml;nchen im Rahmen des LiMux-Projekts zu untermauern. Mit der eigentlichen Umstellung sei auch nach vierj&auml;hriger Vorbereitung noch nicht begonnen worden, h&auml;lt der Report fest, ohne auf die Verz&ouml;gerungen durch die in M&uuml;nchen heftig gef&uuml;hrte Debatte um Softwarepatente hinzuweisen. Besondere Anforderungen w&uuml;rden auch in der bayerischen Landeshauptstadt aus der Umstellung der vorhandenen Fachverfahren erwachsen und daher wieder verst&auml;rkt auf &ldquo;Zwischenl&ouml;sungen&rdquo; auf Basis von Terminalimplementierungen und Emulationsprozessen zur&uuml;ckgegriffen. Diese Entwicklung verdeutliche &ldquo;exemplarisch, welche Risiken mit einer weitgehenden Migration&rdquo; in Richtung Open Source verbunden seien. Gleichzeitig verweist der Bericht aber darauf, dass es sich in M&uuml;nchen ebenfalls um eine Mischl&ouml;sung handle.<br />Auch der Abschlussbericht des &ldquo;Open4Future&rdquo;-Projekts vom Dezember bringt den Senat nicht von seiner Meinung ab. Die Analyse hatte zum Ziel, das in der einer fr&uuml;heren Machbarkeitsstudie empfohlene Szenario einer gemischten Open-Source-Umgebung &ldquo;unter Einsatz der Terminalserver-Technologie&rdquo; in einer konkreten bezirklichen Umgebung in Tempelhof-Sch&ouml;neberg auszuloten. Dabei konnte die technische Umsetzbarkeit einer L&ouml;sung mit freier Software, Microsoft-, und Novell-Produkten nachgewiesen werden. Auch die vorhandene &ldquo;veraltete&rdquo; Hardwareausstattung war weiter nutzbar. Das Pilotprojekt demonstrierte &uuml;berdies an IPV, ProFiskal und ProInfo, dass die Migration von Fachverfahren keine un&uuml;berwindbare H&uuml;rde darstellt. Eine Orientierung an offenen Standards und Normen sei daher k&uuml;nftig die wichtigste Frage bei der Realisierung von IT-Projekten, lautet das Res&uuml;mee der Studie. &ldquo;Wenn sich auch ein bisher anders aufgestellter Marktf&uuml;hrer so orientiert, bleibt uns nur, von dann an allen Anbietern &ndash; bei gleichen Leistungsdaten &ndash; den wirtschaftlichsten auszuw&auml;hlen&rdquo;.<br />Der Senat verweist dagegen darauf, dass in der gesamten Berliner Verwaltung etwa 390 Fachverfahren eingesetzt w&uuml;rden. Zudem seien &ldquo;Aufwandssch&auml;tzungen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen&rdquo; im Rahmen des &ldquo;Open4Future&rdquo;-Projekts nicht ber&uuml;cksichtigt worden. Die Studie k&ouml;nne so nicht als Voraussetzung f&uuml;r landesweite Planungen gelten.<br />Das Abgeordnetenhaus wird sich am 22. Juni im Ausschuss f&uuml;r Verwaltungsreform und Kommunikations- und Informationstechnik wieder mit der Linux-Migration besch&auml;ftigen. Dabei geht es auch um einen Antrag der Gr&uuml;nen zur Umstellung der Server-Betriebssysteme auf Open Source. Aber in der SPD-Fraktion zeigt sich die Basis ebenfalls sehr unzufrieden mit der Stellungnahme des Senats. &ldquo;Die Schlange windet und windet sich&rdquo;, ist dort zu vernehmen. Nach &ldquo;einem Vierteljahr Arbeit hoch bezahlter Beamter und zus&auml;tzlicher Experten&rdquo; sei ein &ldquo;armseliges Papier&rdquo; herausgekommen.<br />So werde etwa die Tatsache ignoriert, monieren die sozialdemokratischen Kritiker, dass irgendeine Migration weg von Windows NT4 generell stattfinden m&uuml;sse. Gleichzeitig falle kein Wort &uuml;ber die Kosten des Hardware-Ersatzes von mindestens einem Drittel aller Berliner Verwaltungscomputer im Fall einer Migration nach Windows XP und des dabei gleichfalls erforderlichen Anwendungstransfers. Es gehe auch im Beschluss der Abgeordneten nicht um eine vom Senat unterstellte &ldquo;Hau-Ruck-Umstellung&rdquo;, sondern um Vorgaben f&uuml;r unbedingt notwendige Neubeschaffungen und Updates. Eine wirkliche &Ouml;ffnung der Infrastrukturen sei generell erst &uuml;ber die Jahre hinweg zu erwarten. Der Senatsbericht d&uuml;rfe daher auf keinen Fall abgenickt werden, um eine &ldquo;propriet&auml;re Migration&rdquo; zu verhindern.</p><p>&nbsp;</p><p>Studie: Windows zuverl&auml;ssiger als Linux</p><p>Laut einer aktuellen Vergleichs-Studie der Yankee Group ist der Windows Server 2003 zuverl&auml;ssiger als jedes Linux-System im Vergleich. Die amerikanischen Analysten stellen in der &ldquo;2006 Global Server Reliability Survey&rdquo; zwar fest, dass die wichtigsten Betriebssysteme sich in der Zuverl&auml;ssigkeit auf einem hohen Niveau angeglichen haben, dennoch sei Windows 2003 nach wie vor f&uuml;hrend.<br />In einem Kopf-an-Kopf-Vergleich habe ein Windows Server 2003 gegen&uuml;ber einem Red Hat Enterprise Linux in identischen Einsatzgebieten zwanzig Prozent mehr &ldquo;Uptime&rdquo; verzeichnet.<br />Unter den wichtigsten Server-Betriebssystemen waren nur Unix-basierte Server-Systeme wie HP-UX und Sun Solaris dem Windows Server 2003 hart auf den Fersen. Weitere Testergebnisse der Studie zeigeten, dass in einem durchschnittlichen Unternehmensumgebung Linux-, Windows- und Unix-Server drei bis f&uuml;nf Ausf&auml;lle pro Server pro Jahr zu verzeichnen hatten, was eine Ausfallzeit zwischen zehn und 19,5 Stunden zur Folge hatte, Linux h&auml;ufiger als Unix oder Windows. Yankee Group f&uuml;hrt einen Gro&szlig;teil der Ausfallzeit auf Dokumentationsm&auml;ngel zur&uuml;ck bei Linux und Open Source-Systemen im Vergleich zu den reiferen, etablierten Betriebssystemen.</p><p>&nbsp;</p><p>Fortschritte bei Elektra</p><p>Das Entwicklerteam von Elektra arbeitet daran, ihre Software in Fedora Extras und in die n&auml;chste SUSE-Version zu integrieren.<br />Inspiriert von der Windows-Registry und GConf speichert Elektra, urspr&uuml;nglich unter dem Namen &raquo;Linux Registry&laquo; gestartet, Konfigurationsdaten in einer Hierarchie von Schl&uuml;ssel- und Wertepaaren. Im Gegensatz zu GConf ben&ouml;tigt Elektra keinen Daemon und strebt die systemweite Konfiguration wie die Windows-Registry an, verwendet allerdings ein XML-Format zur Repr&auml;sentation des Konfigurationsbaumes.<br />Eine beispielhafte Implementation der X.org-Konfiguration mit Elektra wurde bereits im Dezember 2004 vorgestellt. Doch bevor Elektra als Erfolg bezeichnet werden kann, muss es erst eine m&ouml;glichst gro&szlig;e Zahl von Projekten davon &uuml;berzeugen, ihre bestehenden Konfigurationsmethoden zu ersetzen. Dieses Unterfangen ist wahrscheinlich schwieriger als die Implementation der Software selbst. Wenig war im letzten Jahr &uuml;ber die Akzeptanz von Elektra zu h&ouml;ren. Immerhin hat das Projekt nun die Unterst&uuml;tzung von Samba, das im Rahmen eines &raquo;Summer of Code&laquo;-Projektes eine alternative Implementation der Konfiguration mit Elektra vornehmen will.<br />Die k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte Version 0.6.2 von Elektra zielt auch auf eine Aufnahme der Bibliothek in das &raquo;Fedora Extras&laquo;-Repositorium. Auch bei SUSE gibt es, angeregt durch die Anwender, &Uuml;berlegungen zur Integration. Andreas Jaeger schrieb am 4. Mai, dass er nach der Ver&ouml;ffentlichung von SUSE 10.1 sich die Sache n&auml;her ansehen werde.<br />Doch die Distributionen k&ouml;nnen im Wesentlichen nur die Infrastruktur bereitstellen. Die &Uuml;berzeugungsarbeit bei den Entwicklern der freien Projekte, auf Elektra als einheitliche Konfigurationsl&ouml;sung zu setzen, muss das Projekt selbst leisten</p><p>&nbsp;</p><p>Suse aktualisiert Paketmanager</p><p>Das Novell-Projekt OpenSUSE hat am Wochenende eine aktualisierte Version des distributionsspezifischen Paketmanagers bereitgestellt.<br />Eine gro&szlig;e Neuerung von SUSE Linux 10.1 stellte das ver&auml;nderte Paketmanagement dar. Obgleich sich an der grafischen Oberfl&auml;che nur wenig ge&auml;ndert hat, haben die SUSE-Entwickler den Kern des Paketmanagements ausgetauscht. Die neue Funktionalit&auml;t sorgte unter anderem mehrmals f&uuml;r Verz&ouml;gerungen und bereitete auch nach der Freigabe von SUSE Linux 10.1 diverse Probleme, wie unser Test beschreibt.<br />Wie das offene Projekt nun schreibt, steht allen Interessenten eine aktualisierte Version des Paketmanagement-Systems zur Verf&uuml;gung. Nach Angaben der Verantwortlichen handelt es sich dabei um einen &raquo;wichtigen Patch&laquo;, der neben verschiedenen Korrekturen auch Geschwindigkeitsverbesserungen f&uuml;r Yast und Zen enth&auml;lt. Eine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das Patch-RPM-Management ist f&uuml;r eine sp&auml;tere Aktualisierung angek&uuml;ndigt.<br />Die neue Aktualisierung kann seit dem Wochenende vom Suse-Server und dessen Mirrors bezogen werden. Das Team empfiehlt, f&uuml;r das Update die Aktualisierungsfunktion YaST Online Update (YOU) zu nutzen.</p><p>&nbsp;</p><p>Bandit: Identit&auml;tsmanagement als Open Source</p><p>Neues Projekt von Novell entwickelt Komponenten f&uuml;r Identit&auml;tsdienste - Im Rahmen des Open-Source-Projektes &ldquo;Bandit&rdquo; m&ouml;chte Novell Komponenten zum Identit&auml;tsmanagement entwickeln, die auf offene Standards setzen. So sollen sich diese Komponenten in verschiedene Dienste integrieren lassen und verschiedene Authentifikationsmethoden unterst&uuml;tzen. Die Entwicklung m&ouml;chte Novell mit Hilfe der Community vorantreiben und alle Teile von Bandit konsequent als Open Source ver&ouml;ffentlichen.<br />Das bisher von Novell noch nicht offiziell angek&uuml;ndigte Bandit-Projekt hat sich zur Aufgabe gemacht, Komponenten f&uuml;r ein offenes Identit&auml;tsmanagement zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei momentan auf einem allgemeinen Framework sowie Authentifizierungstechniken und allgemeinen Regeln f&uuml;r die Identit&auml;tsverwaltung. Bandit nutzt dabei auch die Arbeit, die von IBM und Novell bereits im Rahmen des Higgins-Projektes geleistet wurde. Dieses soll eine Alternative zu Microsofts Infocard schaffen und damit die Basis f&uuml;r eine Sicherheitssoftware darstellen, die Nutzern mehr Kontrolle &uuml;ber ihre Online-Identit&auml;t gibt. Ferner m&ouml;chte man auf offene Standards und Protokolle setzen, so dass sich Bandit nahtlos in andere Dienste integrieren l&auml;sst. Auch der Aufbau neuer Dienste rund um Bandit soll so erleichtert werden.<br />Derzeit befinden sich mehrere Komponenten in der Entwicklung, die alle zusammenarbeiten. Higgins dient dabei als Identity Store Architecture und &uuml;bersetzt Anfragen, die sie bekommt, in andere Protokolle und leitet diese weiter. Mit CASA wird zudem eine Infrastruktur zum sicheren Speichern von vertraulichen Daten entwickelt. CASA ist Teil der Suse-Linux-Distribution und auch f&uuml;r Windows verf&uuml;gbar.<br />Mit der Audit Record Framework Architecture stellt das Bandit-Projekt ein API zur Verf&uuml;gung und das Role Engine Model dient zum Festlegen von Zugriffsrechten. Mit FLAIM und XFLAIM stehen au&szlig;erdem zwei Bibliotheken zur Verf&uuml;gung, die sich aus Anwendungen heraus aufrufen lassen. Erste Versionen dieser Komponenten stehen auf den Projektseiten auch bereits zum Download bereit. Novell entwickelt laut der Projekt-Webseite aktiv an Bandit mit, erhofft sich aber nun auch die Teilnahme von anderen Programmierern, um das Projekt weiter voranzutreiben.</p>]]></description>
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		<pubDate>Wed, 21 Jun 2006 11:08:12 +0000</pubDate>
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		<title>Linuxnews - Linuxupdate - Linuxsystem</title>
		<description><![CDATA[<p>Mastermind hinter 100 Dollar Laptop geht IT-Giganten gerne auf die Nerven</p><p>Das Notebook soll die Verwendung von Linux am Desktop enorm steigern &ndash; Negroponte h&auml;lt Windows f&uuml;r zu &ldquo;fett&rdquo;<br />Der 100 Dollar Laptop wird Linux st&auml;rken,&nbsp; betonte&nbsp; Nicholas Negroponte, Leiter des &rdquo; One Laptop per Child&rdquo;- Projekts: &ldquo;Einer der Nebeneffekte wird sein, dass die Verwendung von Linux am Desktop so unglaublich gesteigert wird, dass diese &auml;hnliche Werte wie bei Servern erreicht&rdquo;.<br />Negroponte betonte vor Linux Entwicklern auf dem Red Hat annual User Summit, dass man ein extrem schlankes Betriebssystem ben&ouml;tigen werde. &ldquo;Wir brauchen Ihre Unterst&uuml;tzung, damit es nicht &uuml;bergewichtig und schwierig zu verwenden ist, wie all die anderen Betriebssysteme&rdquo;.<br />Windows zu fett<br />&ldquo;Ungef&auml;hr 25 Prozent der Kosten eines Windows Laptops werden nur daf&uuml;r aufgewendet, um Windows XP zu unterst&uuml;tzen. Das ist wie bei einer Person, die so fett geworden ist, dass sie die meisten ihrer Muskeln daf&uuml;r einsetzen muss, um ihr Fett zu bewegen&rdquo;, dr&uuml;ckt es Negroponte, der &auml;hnliche Kritik aber auch schon an Linux-System ge&auml;ussert hat, drastisch aus.<br />Auf die Nervengehen<br />Auch bei seiner Kritik (Der WebStandard berichtete)an einigen gro&szlig;en Playern im IT-Business bleibt Negroponte: &ldquo;AMD ist unser Partner, dass hat zur Folge, dass Intel mir das Leben schwer macht. Bill Gates ist auch nicht erfreut, aber wenn ich Microsoft und Intel auf die Nerven gehe, gehe ich davon aus, dass irgendetwas richtig mache&rdquo;.</p><p>&nbsp;</p><p>VariCAD 2005 f&uuml;r Linux in Version 3.00</p><p>Neben vielen Verbesserungen bringt die neue Version von VariCAD f&uuml;r Linux verringerte Abh&auml;ngigkeiten von spezifischen Systemdateien, wodurch die Software auf mehr Linux-Distributionen lauff&auml;hig sein soll.<br />Version 3.00 ist die aktuelle Version von VariCAD, die nach Angaben des Herstellers signifikante Neuerungen bringt. VariCAD ist ein zwei- und dreidimensionales mechanisches CAD-System.<br />Andere Verbesserungen gegen&uuml;ber der Vorg&auml;ngerversion sind beispielsweise in der STEP-Schnittstelle zu finden, die nun die Ein- und Ausgabe von dreidimensionalen Objekten m&ouml;glich macht. Aus der dreidimensionalen Darstellung k&ouml;nnen nun Bitmaps in hoher Aufl&ouml;sung erzeugt werden. Einige benutzerdefinierte Standardeinstellungen wurden hinzugef&uuml;gt. Auch das &Ouml;ffnen von Dateien, das Dimensionieren und die Bedienoberfl&auml;che allgemein wurden verbessert.<br />Von dieser propriet&auml;ren Anwendung ist eine kostenlose Demoversion nach einer Registrierung erh&auml;ltlich. Sie soll 30 Tage lang wie die Vollversion funktionieren und so Gelegenheit zum Ausprobieren geben. F&uuml;r Linux stehen Debian-Pakete (ab Debian 3.1) und RPM-Pakete, die unter Red Hat Enterprise Linux 3 und 4, Fedora Core 4 und 5, SUSE Linux 9.3, 10.0 und 10.1 sowie Mandriva Linux 10.1 LE2005 und 2006 getestet wurden, bereit.</p><p>&nbsp;</p><p>Red Hat: &raquo;Wir bringen eine ganze Industrie vorw&auml;rts&laquo;</p><p>Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Red Hat, Matthew Szulik, hat sich in einem Interview mit TechNewsWorld sehr zufrieden &uuml;ber seine Unternehmenspolitik ge&auml;u&szlig;ert.<br />Nach einigen bereits bekannten Fakten zur JBoss-&Uuml;bernahme und zur Einstellung des eigenen Anwendungsservers &auml;u&szlig;ert sich der Manager zu Red Hats Gesch&auml;ftsmodell und der dahinter stehenden Philosophie.<br />Zun&auml;chst stellt er klar, dass Red Hat keine Produkte verkauft, sondern Dienstleistungen. Der Preis f&uuml;r Red Hat Enterprise Linux und andere Software aus dem Hause Red Hat ist kein Verkaufspreis, sondern das Abonnement der Update- und Support-Dienste, das j&auml;hrlich erneuert werden muss. F&uuml;r viele Kunden, so Szulik, sei das eine sehr gute L&ouml;sung, mit der sie sehr zufrieden sind, weil es ihren Erwartungen entspricht und sie einen sehr guten Gegenwert daf&uuml;r erhalten.<br />Die Freiheit der Wahl ist Szulik aber sehr wichtig. Wer ein Linux-System von Red Hat ohne Supportkosten einsetzen will, sollte zu Fedora Core greifen, schl&auml;gt er vor.<br />Die auf den ersten Blick unvereinbar scheinenden Ziele einer b&ouml;rsennotierten Firma und die offenen Prinzipien, nach denen Red Hat handelt, sind f&uuml;r Szulik kein Problem. Das Ziel von Red Hat sei es, mit seinen Aktionen eine ganze Industrie vorw&auml;rtszubringen. Daf&uuml;r sei Transparenz gefordert. Dies bedeutet f&uuml;r ihn, keine Zweifel an der technischen Ausrichtung und sonstigen Aspekten aufkommen zu lassen. Red Hat habe au&szlig;ergew&ouml;hnliche Leute eingestellt, um den Kunden au&szlig;ergew&ouml;hnliche Dienste zu bieten, und mit diesen Leuten sei ein Umschwenken auf weniger Offenheit nicht zu machen.<br />Auch in anderen Punkten steht Red Hat in exaktem Gegensatz zu traditionelleren Unternehmen, beispielsweise in der Patentfrage. F&uuml;r Szulik hat Red Hat diese historischen Annahmen in Frage gestellt, wurde daf&uuml;r mit viel Skepsis bedacht, doch beginnt sich allm&auml;hlich durchzusetzen. &raquo;Wenn wir unseren Kurs weiter verfolgen, werden wir f&uuml;r die n&auml;chsten 50 bis 100 Jahre erfolgreich sein.&laquo;</p><p>&nbsp;</p><p>AIM-Entwicklerwerkzeuge jetzt auch f&uuml;r Linux und MacOS X</p><p>Kostenloses SDK zur Programmierung eigener Clients - AOL hat das Software Development Kit (SDK) f&uuml;r das Instant-Messaging-Netzwerk AIM jetzt auch in einer Version f&uuml;r Linux, MacOS X und Windows Mobile ver&ouml;ffentlicht. Damit sollen sich eigene Clients programmieren lassen, die Windows-Variante hatte AOL im M&auml;rz 2006 vorgestellt. Weiterhin bestimmt AOL jedoch klar, wof&uuml;r man das SDK einsetzen darf.<br />Mit dem SDK lassen sich sowohl eigene Clients f&uuml;r das AIM-Netzwerk entwickeln als auch Plug-Ins f&uuml;r den im letzten Jahr vorgestellten AOL Instant Messenger Triton. Hatte AOL das kostenlose SDK f&uuml;r Windows bereits im M&auml;rz 2006 ver&ouml;ffentlicht, steht nun eine aktualisierte Variante bereit, die auch unter Linux, MacOS X sowie Windows Mobile 5 funktioniert.<br />Dar&uuml;ber hinaus unterst&uuml;tzt das SDK nun lokale Dienste, mit denen sich beispielsweise Karten erstellen lassen, auf denen die Wohnorte aller Kontakte markiert sind. Entwicklern stellt AOL au&szlig;erdem Quellcode-Beispiele f&uuml;r AIM-Bots zur Verf&uuml;gung. Das SDK unterst&uuml;tzt unter Linux, MacOS X und Windows nun au&szlig;erdem Java, wobei sich diese Funktion noch im Beta-Stadium befinden soll. Unter MacOS X l&auml;sst sich laut AOL zudem Objective-C nutzen, w&auml;hrend Entwickler unter Windows weiterhin auf alle .Net-Sprachen zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen. F&uuml;r Linux und MacOS X empfiehlt der Anbieter die Sprachen C und C++.<br />An den Vorgaben, um das SDK zu verwenden, hat AOL hingegen nichts ge&auml;ndert: So d&uuml;rfen auch mit der neuen Version erstellte Clients keine anderen Instant-Messaging-Protokolle unterst&uuml;tzen. Au&szlig;erdem k&ouml;nnen Clients nur mit dem US-basierten Dienst genutzt werden und man braucht einen kostenlosen Lizenzschl&uuml;ssel, bevor man die selbstentwickelten Applikationen verteilen darf. Um diesen zu erhalten, muss man AOL den Namen und die Webseite des eigenen Projektes mitteilen.<br />Das SDK umfasst APIs und Dokumentationen und l&auml;sst sich ab sofort unter developer.aol.com herunterladen. Voraussetzung f&uuml;r den Download ist allerdings, dass Entwickler bei AIM angemeldet sind.</p><p>&nbsp;</p><p>Oracle bietet Linux-Stacks</p><p>Um Kunden den Einsatz seiner Datenbanken unter dem freien Betriebssystem zu erleichtern, hat Oracle im Rahmen des neuen Validated Configurations-Programms komplette Linux-Stacks zusammengeschneidert.<br />Die vorgefertigten, zertifizierten Konfigurationen aus Hardware, Software, Speicher- und Netzwerk-Komponenten sollen Unternehmen einen gro&szlig;en Teil des Konfigurations- und Testaufwands abnehmen, der beim Einsatz des Open-Source-Systems anf&auml;llt.<br />Neben der Gew&auml;hrleistung, dass die gew&auml;hlte Kombination aus Hard- und Software nicht nur funktioniert, sondern auch auf Leistung und Stabilit&auml;t optimiert ist, bekommen Kunden einen Ansprechpartner, an den sie sich f&uuml;r Fragen und Support wenden k&ouml;nnen.<br />F&uuml;r die Entwicklung der Stacks hat Oracle eine Reihe von Hard- und Software-Herstellern als Partner ins Boot geholt. Die Hardware-Seite ist mit Branchengr&ouml;&szlig;en wie IBM, Dell, Hewlett Packard, EMC, Sun, Network Appliance und den Chip-Herstellern Intel und AMD vertreten.<br />Auf der Betriebssystemseite finden sich Red Hat und Novell. Auch die bekannten Hersteller von Host Bus Adapter-Karten QLogic und Emulex arbeiten mit Oracle zusammen. Damit die Stacks nicht hinter aktuellen Marktentwicklungen zur&uuml;ckbleiben, will der Datenbank-Hersteller neue Hard- und Software, sobald sie erscheint, in das Programm aufnehmen und testen.<br />Bei den Oracle Validated Configurations handelt es sich um frei zug&auml;ngliche, so genannte best practice-Dokumentationen, die als PDF oder HTML-Datei zum Download zur Verf&uuml;gung stehen.<br />Die angebotenen Stacks bestehen stets aus einer Server-Hardware und einem Red-Hat- oder Suse-Linux in Kombination mit Oracles 10g-Datenbank-Flaggschiff. Wer auf professionelle Unterst&uuml;tzung zur&uuml;ckgreifen will, muss f&uuml;r die eingesetzen Komponenten entsprechende kostenpflichtige Lizenzen erwerben.</p><p>&nbsp;</p><p>Google Earth: Die Welt in hoher Aufl&ouml;sung - auch f&uuml;r Linux</p><p>Beta 4 f&uuml;hrt texturierte Geb&auml;ude und neues Interface ein - Google hat seine Landkartensoftware Google Earth in der Version 4 ver&ouml;ffentlicht, wie &uuml;blich mit dem Zusatz Beta. Neben deutlich h&ouml;her aufgel&ouml;stem Kartenmaterial - Google spricht von Sub-Meter-Bildern in hoher Aufl&ouml;sung - liegt nun auch eine Version f&uuml;r Linux vor. Von dem neuen Kartenmaterial soll auch Google Maps profitieren.<br />In der neuen Version sollen ungef&auml;hr viermal mehr Daten vorhanden sein als in der Vorversion. F&uuml;r ungef&auml;hr 20 Prozent der Landmasse soll nun hochaufgel&ouml;stes Satellitenmaterial zur Verf&uuml;gung stehen. Zur Aufl&ouml;sung wurde hingegen eine interessante Angabe gemacht: Seit Beginn hatte Google Earth eine Aufl&ouml;sung von mindestens 15 Metern pro Pixel. Nun soll diese auf 70 cm pro Pixel gestiegen sein. F&uuml;r manche L&auml;nder sollen es bis zu 10 cm pro Pixel sein. Welche Gebiete dies sind, teilte Google allerdings nicht mit.<br />Auch Google Maps wurden neue Funktionen spendiert. Mit Geocoding ist es m&ouml;glich, &uuml;ber das Maps-API aus einer Adresse Koordinateninformationen zu generieren. Zudem lassen sich geografische Informationen nun mit Google Maps auf externen Webseiten verbinden. Zudem unterst&uuml;tzt Google Maps nun auch die bislang nur in Google Earth genutzte &ldquo;Keyhole Markup Language&rdquo;<br />Google Earth steht nun nicht mehr in drei, sondern in vier Ausbaustufen bereit. W&auml;hrend die Basisvariante f&uuml;r den pers&ouml;nlichen Gebrauch gratis als Download verteilt wird, kostet die Plus-Version j&auml;hrlich 20,- US-Dollar und bietet zus&auml;tzlich eine Anbindung an GPS-Ger&auml;te, die nun verbessert worden sein soll.<br />Neu ist &lsquo;Google Earth Enterprise&rsquo;, das eigentlich aus den Produkten Google Earth Fusion, Google Earth Server und Google Earth EC besteht. Beispielsweise lassen sich mit Fusion Rasterdaten (Bilder), GIS-Daten sowie Daten, die in traditionellen Datenbanken gespeichert wurden, integrieren. Der Server kann f&uuml;r ein Overlay genutzt werden, wobei die eigenen Unternehmensdaten die ASP-Basiskarte erg&auml;nzen, die von Google gehostet und geliefert wird. Alternativ kann er auch als eigenst&auml;ndiger Server arbeiten, der den gesamten Datenbestand lokal hostet.<br />Das Produkt Google Earth EC bietet neben den Funktionen von Google Earth Pro die M&ouml;glichkeit, Verbindungen zu mehreren Servern sowie zu unternehmenseigenen Suchmaschinen-Servern aufzubauen. Als Teil der Unternehmensl&ouml;sung Google Earth Enterprise kann Google Earth EC in geschlossenen Netzwerken arbeiten, die nicht mit dem Internet verbunden sind. Preise f&uuml;r die Unternehmensl&ouml;sungen gibt es nur auf Anfrage.<br />Als Voraussetzung f&uuml;r die Linux-Version gibt Google mindestens Ubuntu 5,10, Suse 10, Fedora Core 5, Linspire 5,1, Gentoo 2006,0, Debian 3,1 oder Red Hat 9 an. Au&szlig;erdem sollte mindestens ein Pentium 3 mit 500 MHz, besser jedoch ein Pentium mit 2,4 GHz oder Athlon XP 2400+ im Rechner stecken. Eine 3D-f&auml;hige Grafikkarte mit 32 MByte eigenem Speicher sieht Google als ideal an.<br />Der Download der Linux-Version ist rund 16,3 MByte gro&szlig;. Die Variante f&uuml;r Windows 2000/XP beschr&auml;nkt sich auf 13,2 MByte und die MacOS-X-Version (universal binary) ist stolze 27,1 MByte gro&szlig;. Google Earth ist neben Englisch auch in den Sprachen Deutsch, Franz&ouml;sisch, Italienisch und Spanisch verf&uuml;gbar. Alle Versionen stehen unter earth.google.com zum Download bereit.<br /></p>]]></description>
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		<pubDate>Wed, 21 Jun 2006 11:07:52 +0000</pubDate>
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		<title>Linux - Linuxnews - Linuxsoftware</title>
		<description><![CDATA[<p>Hersteller gr&uuml;nden Entwickler-Plattform f&uuml;r mobiles Linux</p><p>Eine Gruppe von Mobilfunkanbietern und -herstellern hat eine Stiftung gegr&uuml;ndet, die eine offene Linux-Software-Plattform f&uuml;r mobile Ger&auml;te entwickeln soll. Zu den beteiligten Unternehmen geh&ouml;ren Motorola, die Vodafone-Gruppe, NTT DoCoMo, Samsung, NEC und Panasonic Mobile Communications.<br />Der Schwerpunkt soll nach Angaben der Unternehmen auf der Entwicklung und der Vermarktung eines Application Programming Interfaces (API), der Spezifikation und der Architektur liegen. Geplant sei eine Referenz-Implementierung des Mobil-Betriebssystems, die sp&auml;ter Mobilfunk- und Chipherstellern sowie Software-Entwicklern offen stehen soll. Die Stiftung will dar&uuml;ber hinaus eine Testumgebung anbieten, die es Entwicklern erlaubt, ihre Produkte an die Spezifikation anzupassen und zu testen.<br />Auch andere Initiativen befassen sich mit &auml;hnlichen Zielen, so das Linux Phone Standards (LiPS) Forum und die Mobile Linux Initiative (MLI).</p><p>&nbsp;</p><p>Libranet endg&uuml;ltig eingestellt</p><p>Die Debian-basierte benutzerfreundliche Distribution Libranet, die seit einem halben Jahr nicht mehr aktiv entwickelt wurde, wird nun wohl endg&uuml;ltig eingestellt.<br />Nach einem halben Jahr Funkstille hat sich der derzeitige Projektleiter Tal Danzig im Libranet-Forum nochmals zu Wort gemeldet. Darin verk&uuml;ndet er, dass Libranet nun endg&uuml;ltig am Ende ist. Er pers&ouml;nlich sehe keine M&ouml;glichkeit mehr, das Projekt fortzuf&uuml;hren, unter anderem wegen einer &Auml;nderung seiner pers&ouml;nlichen Verh&auml;ltnisse. Seinem Blog kann man entnehmen, dass er offenbar eine neue Beziehung eingegangen und an einen anderen Ort gezogen ist.<br />Bereits von einem halben Jahr wurde die Entwicklung von Libranet gestoppt, nachdem der Projektgr&uuml;nder Jon Danzig am 1. Juni 2005 an Krebs verstorben war. Sein Sohn und Partner Tal f&uuml;hrte die Distribution zun&auml;chst fort, doch sah bald keine Grundlage mehr f&uuml;r eine Weiterarbeit. In seiner Rolle als Gesch&auml;ftsmann f&uuml;hlte er sich nicht wohl und wollte lieber wieder als Programmierer arbeiten.<br />Libranet war eine auf Debian beruhende Linux-Distribution, die sich seit 1999 vor allem aufgrund von drei prominenten Features einiger Beliebtheit unter Linux-Nutzern erfreute. Dazu geh&ouml;rten das Konfigurationstool Adminmenu, eine ansehnliche Liste unterst&uuml;tzter Pakete und ein benutzerfreundlicher Installer. Diese Vorteile wurden aber allm&auml;hlich von anderen eingeholt und sind mittlerweile auch f&uuml;r andere Distributionen wie Linspire, Mepis, Ubuntu, und Xandros zum Standard geworden.<br />Selbst in ihrer Glanzzeit war Libranet nie mehr als ein Drei-Mann-Unternehmen. Der einzige weitere Mitarbeiter war Daniel de Kok, der als Programmierer an Libranet arbeitete und eine Zeitlang weiter das Forum betreute, aber vor kurzem wegen mangelnder Kommunikation mit Tal Danzig diese Arbeit einstellte.</p><p>&nbsp;</p><p>Programmiersprache Java bald Open Source</p><p>Sun-Chef Jonathan Schwartz setzt Segel: &ldquo;Die Frage ist nicht mehr, ob wir Java zu Open Source machen, sondern wie&rdquo;<br />Auf der diesj&auml;hrigen JavaOne-Konferenz in San Francisco hat Sun-CEO Jonathan Schwartz offiziell best&auml;tigt, dass das Unternehmen den Source-Code f&uuml;r die Programmiersprache Java freigeben m&ouml;chte. &ldquo;Die Frage ist nicht mehr, ob wir Java zu Open Source machen, sondern wie&rdquo;, wird Schwartz in US-amerikanischen Medien zitiert. Das Unternehmen hatte jahrelang dem Druck von Branchengr&ouml;&szlig;en wie IBM sowie der Open-Source-Entwicklergemeinde Stand gehalten, die Sun wiederholt zur Freigabe des Codes aufgefordert hatten.<br />&ldquo;Produkte zu Open Source zu machen bedeutet nicht, dass damit weniger Gewinn lukriert werden kann&rdquo;<br />Mit der gefallenen Entscheidung lenkt Sun nun ein und &uuml;bernimmt au&szlig;erdem das von den Kritikern vorgetragene Argument, dass man sich von der Ver&ouml;ffentlichung des Source Codes eine vergr&ouml;&szlig;erte Java-Anwenderschaft sowie eine Anstieg von Entwicklerl&ouml;sungen erwarte. &ldquo;Produkte zu Open Source zu machen bedeutet nicht, dass damit weniger Gewinn lukriert werden kann&rdquo;, erwartet sich Schwartz von dem prophezeiten Ansteigen an Java-Anwendern wirtschaftliche Vorteile f&uuml;r das Unternehmen.<br />&ldquo;Kunden und Unternehmen, die f&uuml;r das Produkt bezahlen wollen, werden dies auch in Zukunft beibehalten, da sie Zugang zu Support und Service-Leistungen wollen&rdquo;, meint Schwartz.<br />Bereit<br />W&auml;hrend die geplante Umwandlung des Java-Source-Codes zu Open Source noch einige Fragen zur Umsetzung offenl&auml;sst, setzt Sun seinen vor einiger Zeit eingeschlagenen Open-Source-Weg indes mit einer Reihe von Ver&ouml;ffentlichungen weiter fort. So gab das Unternehmen bekannt, unter anderem den Sun Java Studio Creator, Sun Java System Portal Server sowie Web Services Interoperability Technology f&uuml;r die Open-Source-Gemeinde bereitzustellen.<br />Neue Lizenz<br />Vorerst gibt eine neue Version der Java Distribution Lizenz, die die Verbreitung mit Linux-Betriebssystemen und Opensolaris-Versionen erleichtern soll. In der Vergangenheit ist Java aus lizenzrechtlichen Gr&uuml;nden aus den Default-Installationen einiger Linux-Varianten geflogen.<br />Enterprise Edition 5<br />Zus&auml;tzlich stelle Sun die neue Java Platform Enterprise Edition 5 (Java EE 5) vor. Das kostenlose Entwicklerkit besteht aus einer Referenz-Implementierung (RI), dem Technology Compatibility Kit (TCK) und dem Software Development Kit (SDK) einschlie&szlig;lich der Java System Application Server Platform Edition 9,0.</p><p>&nbsp;</p><p>Den Sound-D&auml;mon in Linux konfigurieren</p><p>An sich funktioniert der Sound auf Ihrem Linux-System, was Sie etwa an h&ouml;rbaren Systemkl&auml;ngen feststellen. Manche Anwendungen bleiben trotzdem stumm. KDE- und Gnome-Anwendungen geben ihre Kl&auml;nge nicht direkt auf die Soundkarte aus, sondern leiten sie jeweils weiter an einen Sound-Server (Sound-D&auml;mon), der dann seinerseits mit der Soundkarte spricht.<br />Problem:<br />An sich funktioniert der Sound auf Ihrem Linux-System, was Sie etwa an h&ouml;rbaren Systemkl&auml;ngen feststellen. Manche Anwendungen bleiben trotzdem stumm.<br />L&ouml;sung:<br />KDE- und Gnome-Anwendungen geben ihre Kl&auml;nge nicht direkt auf die Soundkarte aus, sondern leiten sie jeweils weiter an einen Sound-Server (Sound-D&auml;mon), der dann seinerseits mit der Soundkarte spricht. Da dieser D&auml;mon die Soundkarte f&uuml;r die Dauer der Sitzung belegt, hat kein Programm eine Chance, das direkt Kl&auml;nge an die Karte senden will. Umgekehrt bleiben Gnome- und KDE-Anwendungen stumm, wenn Sie keinen dieser Desktops verwenden, Sie also etwa unter Xfce arbeiten. Sie m&uuml;ssen deshalb die Soundkonfiguration eines betroffenen Programms an die von Ihnen verwendete Desktop-Umgebung anpassen.<br />Finden Sie daf&uuml;r keinen eigenen Men&uuml;punkt, dann schauen Sie, ob das Programm eine Konfigurationsm&ouml;glichkeit f&uuml;r Plug-ins anbietet. Oft gibt es eine eigene Kategorie &ldquo;Ausgabe&rdquo; f&uuml;r die Sound-Plug-ins. Unter KDE w&auml;hlen Sie f&uuml;r die Soundausgabe &ldquo;arts&rdquo; oder &ldquo;artsd&rdquo;, unter Gnome &ldquo;esd&rdquo; oder &ldquo;esound&rdquo;. Wenn Sie weder KDE noch Gnome verwenden, sind &ldquo;alsa&rdquo; oder &ldquo;oss&rdquo; f&uuml;r die direkte Ausgabe die richtigen Optionen - probieren Sie aus, was besser funktioniert.<br />Manche Anwendungen sind allerdings nicht darauf vorbereitet, unter KDE oder Gnome zu laufen: Sie wollen den Sound immer direkt ausgeben und bieten keine M&ouml;glichkeit an, das zu &auml;ndern.<br />In einem Terminal-Fenster k&ouml;nnen Sie auch solche Anwendungen oft zur Zusammenarbeit mit dem Sound-D&auml;mon &uuml;berreden: Vor dem Start des betroffenen Programms geben Sie unter KDE den Befehl &ldquo;artsdsp&rdquo;, unter Gnome &ldquo;esddsp&rdquo; ein. Das Kommando simuliert dem aufgerufenen Programm eine virtuelle Soundkarte und leitet den Klang an den Sound-D&auml;mon weiter.<br />Manchmal hilft aber auch das nichts. Dann bleibt als letzte M&ouml;glichkeit, den Sound-D&auml;mon so lange stillzulegen, wie die renitente Anwendung l&auml;uft. KDE tut das automatisch, wenn der Sound-D&auml;mon eine Minute lang keine Kl&auml;nge zu verarbeiten hat. Das hei&szlig;t, dass Sie entweder die Minute abwarten oder eine k&uuml;rzere Zeit festlegen, etwa 10 Sekunden mit &ldquo;artsshell autosuspend 10?. Mit &ldquo;artsshell suspend&rdquo; stellen Sie ihn sofort ruhig. Unter Gnome gibt es keine Automatik: Hier schicken Sie den D&auml;mon mit<br />esdctl standby<br />schlafen. Per &ldquo;esdctl resume&rdquo; m&uuml;ssen Sie ihn manuell wieder aufwecken, wenn Sie die Anwendung beendet haben.</p><p>&nbsp;</p><p>Skype setzt auf fremde Entwicklerhilfe</p><p>Developers Program feiert 400 zertifizierte Produkte nach einem Jahr<br />Das vor genau einem Jahr ins Leben gerufene Skype Developer Program hat sich dem VoIP-Anbieter zufolge pr&auml;chtig entwickelt. Rund 3500 Entwickler haben sich bisher an dem Programm beteiligt. Basierend auf dem Application Protocol Interface (API) sind daraus mittlerweile mehr als 300 zertifizierte Software- und 100 Hardwareprodukte hervorgegangen. Diese Entwicklung will Skype noch intensivieren. Im kommenden Jahr will man dem Programm zu weiterem Wachstum verhelfen sowie die Entwicklergemeinde besonders in Nordamerika noch st&auml;rker unterst&uuml;tzen.<br />Das Skype API ist auf Windows, Mac OS X sowie Linux verf&uuml;gbar und kann somit von jedem Entwickler kostenlos f&uuml;r nicht-kommerzielle, aber auch kommerzielle Anwendungen genutzt werden. Mit dem freien Zugang will Skype die Entwicklung von innovativen Integrationsl&ouml;sungen f&ouml;rdern, da ein attraktives Software- und Produktangebot, das auf den Skype-Diensten basiert, naturgem&auml;&szlig; auch dem VoIP-Dienstleister zugute kommt. Entwickler lockt Skype mit dem Hinweis auf die 100-Millionen-Mitgliedergemeinde, die markttechnisch naturgem&auml;&szlig; eine attraktive Einnahmequelle darstellt.<br />Wie das Unternehmen mitteilte, zeigt man sich besonders an der Entwicklung zertifizierbarer Anwendungen f&uuml;r die Gebiete SMS, Sprachzugang, Rufweiterleitung, Plug-in, COM4Web sowie Skypecasts interessiert. Um Entwickler bestm&ouml;glich zu unterst&uuml;tzen, bietet Skype Mitgliedern des Programms neben dem eigenen API eine eigens eingerichtete Webseite mit Zugang zu Tools, Mustercodes und technischer Unterst&uuml;tzung an. Dar&uuml;ber hinaus hat Skype ein Zertifizierungsprogramm ins Leben gerufen, das die Qualit&auml;t des Produktes gew&auml;hrleisten sowie den Zugang zum Massenmarkt erleichtern soll.<br />Skype verwies in diesem Zusammenhang auf eine k&uuml;rzlich vorgestellte L&ouml;sung des VoIP-Infrastrukturanbieters Vapps. Dieser hatte in der Vorwoche eine Skype-zertifizierte Software vorgestellt, die kostenlose Konferenzgespr&auml;che mit bis zu 500 Teilnehmern erm&ouml;glicht.</p><p>&nbsp;</p><p>eBanking-Software der Hypovereinsbank nun auch f&uuml;r Linux</p><p>Die Hypovereinsbank bietet ihr Online-Banking-Programm HVB globalTRXnet jetzt auch in einer Version f&uuml;r das freie Betriebssystem Linux an.<br />Mit der Software k&ouml;nnen Gesch&auml;ftskunden ihren kompletten Inland- und Auslandszahlungsverkehr bei der HypoVereinsbank abwickeln.<br />Mit der Portierung auf Linux will das Finanzinstitut der wachsenden Bedeutung des Open-Source-Betriebssystems Rechnung tragen. Die Linux-Version solle gezielt f&uuml;r die Gewinnung von Neukunden eingesetzt werden, erkl&auml;rte Leiter eConsulting Alfred Engelhard.<br />Genausowenig wie das propriet&auml;re Windows-Pendant ist GlobalTRXnet f&uuml;r Linux indes quelloffen. Dass die Bank den Sourcecode des Produkts unter Verschluss h&auml;lt, begr&uuml;ndet sie lapidar mit der Aussage, man wolle &ldquo;einen Mi&szlig;brauch im Zahlungsverkehr vermeiden&rdquo;. Damit zeigt sie leider, dass zumindest die Mythe der vermeintlichen Unsicherheit von freier Software mancherorts noch springlebendig ist.</p><p>&nbsp;</p><p>Nieders&auml;chsische Finanzbeh&ouml;rden setzen auf Linux am Desktop</p><p>12.000 Arbeitspl&auml;tze werden auf das Open Source-Betriebssystem umgestellt - KDE auf SUSE als Umgebung ausgew&auml;hlt<br />Sorgten in der Vergangenheit Linux-Umstiege von Beh&ouml;rden noch f&uuml;r viel Aufsehen und heftige Diskussionen, so ist das Open Source-Betriebssystem in diesem Umfeld auch am Desktop zunehmend zu einer &ldquo;normalen&rdquo; Wahlm&ouml;glichkeit geworden. So steigen nun auch die Finanzbeh&ouml;rden des deutschen Bundeslandes Niedersachsen auf das OS mit dem Pinguin um, dies berichtet ZDNet UK.<br />Migration<br />Insgesamt 12.000 Arbeitspl&auml;tze werden dabei derzeit auf Linux umgestellt, zum Einsatz kommt ein KDE-Desktop basierend auf der Distribution von SUSE. Die Migration war seit gut zwei Jahren in Planung, bisher hatte man sie aber nicht &ouml;ffentlich gemacht. Seit April wird nun der Umstieg durchgef&uuml;hrt, bis September soll er abgeschlossen sein.<br />Vorteile<br />Ersetzt werden dabei &uuml;brigens keine Windows-Rechner: Die Beh&ouml;rde setzt bereits seit 1993 auf Solaris. Von der Migration erhofft man sich nicht nur niedrigere Kosten sondern auch eine gr&ouml;&szlig;ere Flexibilit&auml;t und bessere Usability.<br /></p>]]></description>
		<link>http://tabulas.com/~Linux/1228254.html</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jun 2006 11:07:26 +0000</pubDate>
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